Über 80 Aktive, zehn bunt gemischte Teams, zwei Spielfelder und jede Menge Spaß: Am Freitag, 17. Juli 2026, stand der Hauptplatz im Hassenbrock ganz im Zeichen unseres vereinsinternen Turniers. Am Ende gab es zwar einen Turniersieger – viel wichtiger war aber, dass an diesem Abend einmal mehr der gesamte SV Mesum gewonnen hat.
Spieler der 1., 2. und 3. Seniorenmannschaft, der Alten Herren und der A-Jugend kamen auf dem wunderschönen Naturrasen zusammen. Dazu gesellten sich Ehrenamtliche aus Haupt- und Jugendausschuss sowie verletzte Spieler, Freunde und weitere interessierte Vereinsmitglieder.
Es sollte endlich die Fortsetzung einer alten Tradition sein und eines war für Organisator Olli dabei von Anfang an klar: Die üblichen Mannschaftsgrenzen sollten für einen Abend verschwinden. Junge und erfahrene Spieler, Neuzugänge und alte SVM-Gesichter wurden bunt durcheinandergemischt. Schließlich sollte es nicht nur darum gehen, wer am Ende die meisten Tore schießt, sondern vor allem darum, sich kennenzulernen, gemeinsam zu lachen und das Miteinander im Verein zu stärken.
Zehn Lose und jede Menge Mesum
Schon bei der Einteilung wurde deutlich, dass an diesem Abend der Spaß nicht zu kurz kommen sollte. Es wurden im Vorfeld Lose als persönliche „Tickets“ vorbereitet. Darauf standen die Namen der zehn Teams – und die hatten es in sich.
Denn statt Real, Bayern oder Barcelona war bei der Namensgebung jede Menge Mesumer Lokalkolorit gefragt.
Den Anfang machten „Feldklauser Pressing“ und der „FC Klein-Berlin Mesum“. Beim Feldklauser Pressing stand die Mesumer Feldklause Pate – eine bekannte Thekenmannschaft mit entsprechendem Lokalkolorit. Der FC Klein-Berlin Mesum wiederum griff einen Namen auf, der vielen Mesumern besonders aus der Karnevalszeit bestens bekannt ist: In der närrischen Session wird Mesum gerne auch als „Klein-Berlin“ bezeichnet.
Aber auch die übrigen Mannschaftsnamen sorgten schon vor dem ersten Anpfiff für Gesprächsstoff. Die „Meisenheim Mesum Kickers“ spielten mit der Mesumer Meise, während „nurderSVM“ ganz bewusst den Vereinsgedanken in den Mittelpunkt stellte – angelehnt an unseren Vereins-Hashtag #ndsvm. Die „Hase Brockis“ nahmen natürlich Bezug auf unser Hassenbrockstadion – inklusive der tierischen Platzbesucher, die dort hin und wieder ihre Runden drehen.
Musikalisch wurde es bei der „Kapelle Flankeys“. Der Name sollte den Bezug zur Musik noch deutlicher machen und ist an die Funkeys angelehnt, bei denen mit T. Asemann u.a. auch ein Mesumer mitmischt. Aus Gut Winterbrock wurde kurzerhand „Golf Tortebrock“, selbstverständlich mit dem nötigen Tor-Bezug. „Tor-sse Kult Mesum“ nahm den Namen von Trosse-Kult Mesum aufs Korn, aus dem Reit- und Fahrverein wurde der „Reit- u. Fehlpassverein Mesum“ und auch der DRK-Ortsverein bekam mit dem „DFB Ortsverein Mesum“ sein fußballerisches Pendant.
Man musste also nicht zwingend jedes Spiel gewinnen, um an diesem Abend einen starken Namen zu haben.
Auf zwei Plätzen wurde trotzdem ehrgeizig gekickt
Bei aller Geselligkeit: Sobald der Ball rollte, wollte natürlich niemand freiwillig verlieren. Auf zwei Spielfeldern wurden zunächst die beiden Gruppen ausgespielt.
Sportlich setzte sich in Gruppe A „Die Hasen Brockis“ mit zehn Punkten und 8:4 Toren an die Spitze. Gruppe B gewann „Tor-sse Kult Mesum“ sogar mit der maximalen Ausbeute von zwölf Punkten und einem beeindruckenden Torverhältnis von 11:2.
Damit standen sich beide Gruppensieger im Finale gegenüber. Dort zeigte Tor-sse Kult Mesum noch einmal seine ganze „Kult-Klasse“ und gewann mit 5:1 gegen die Hasen Brockis. Im Spiel um Platz drei setzten sich zuvor die Meisenheim Kicker Mesum mit 3:2 gegen den DFB Ortsverein Mesum durch.
Team-Tribüne - unsere ehrenamtlichen Rentner
Besonders gefreut hat uns, dass nicht nur die Aktiven den Weg ins Hassenbrock gefunden hatten. Unter den Zuschauern waren auch einige unserer „Rentner“ vom neuen Team Tribüne.
Die Truppe unterstützt den SV Mesum an Spieltagen rund um unsere Tribüne, kümmert sich unter anderem um den Getränkeverkauf und stellt Sitzkissen für unsere Zuschauer bereit. Genau dieses Engagement zeigt, was einen Verein ausmacht: Menschen, die ihre Zeit einbringen, Verantwortung übernehmen und einfach anpacken, wenn Hilfe gebraucht wird.
Wir sind stolz und dankbar, ein solches ehrenamtliches Team in unseren Reihen zu haben.
Nach dem Abpfiff begann die dritte Halbzeit
Und dann war da natürlich noch das, worüber vermutlich länger gesprochen wurde als über so manches Ergebnis auf dem Platz: die gemeinsame dritte Halbzeit.
Bei Leckereien vom Grill, kühlen Getränken, Live-Auftritten und vielen lustigen Gesprächen wurde aus dem Fußballturnier endgültig ein Vereinsabend. Ein besonderer Dank geht an André und Olli, die wieder ehrenamtlich die Grillbude öffneten und alle mit Leckereien versorgten, sowie an Josy und Kiyo, die wie so oft tatkräftig unterstützten. Klaus & Jopes gilt ein Dankeschön für die Organisation rund um den Getränkewagen - sowie für den Auf- und Abbau. Bereits in der Einladung war genau dieser gemeinsame Ausklang vorgesehen – inklusive Grillbude und Unterstützung durch die ehrenamtlichen Helfer.
Yvo Zielinsky sprang spontan als Turnierleitung ein und kümmerte sich um die reibungslose Turnierorganisation vor Ort.
Dabei zeigte sich auch, warum die Auslosung der Mannschaften so wichtig war. Wer sich vorher vielleicht nur vom Sehen kannte, stand plötzlich gemeinsam auf dem Platz, feuerte sich an und saß später zusammen. Aus „Erste“, „Zweite“, „Dritte“, „Alte Herren“ oder „A-Jugend“ wurde für einen Abend einfach nur:
SV Mesum.
Genau darum ging es mit dem vereinsinternen Turnier: neue und alte Spieler zusammenzubringen, das Ehrenamt zu stärken und gemeinsam eine richtig gute Zeit zu haben.
Dass am Ende natürlich noch das große Gruppenfoto auf unserer Tribüne gemacht werden musste, verstand sich von selbst. Schließlich musste dieser Abend auch bildlich festgehalten werden.
Das Fazit fiel entsprechend eindeutig aus: ein rundum gelungenes Event, das nach Meinung vieler Beteiligter künftig einen festen Platz im Vorbereitungsplan unserer Mannschaften verdient hat.
Oder um es mit den Worten aus der ursprünglichen Turniereinladung zu sagen:
Über den Turniersieg spricht am nächsten Tag vielleicht niemand mehr – über einen gelungenen Vereinsabend hoffentlich noch lange.
Euer SVM - #ndsvm #HaltetEurenClubinEhren
