SVM in Dorsten-Hardt - „Da kann man nichts drauf geben“

Bleibt der SVM auswärts weiter auf Erfolgskurs?

Erfolgreichster Mesumer Torschütze bisher - Neuzugang Felix Stehr
Erfolgreichster Mesumer Torschütze bisher - Neuzugang Felix Stehr

-pse- RHEINE-MESUM. So wirklich einschätzen kann man den SV Mesum in der neuen Landesliga-Saison noch nicht. Die Erwartungen sind nach dem vierten Platz der Vorsaison hoch, die Realität zurzeit ernüchternd. Im Moment rangiert das Hassenbrock-Team auf dem siebten Rang, allein das ist noch kein Grund zur Panik. Allerdings ist der Abstand zu den Abstiegsrängen geringer als man denkt. Ein Sieg am Sonntag bei der SV Dorsten-Hardt (Anstoß 15 Uhr) wäre wichtig, um nicht abzurutschen. „Wenn wir das vergeigen, stehen wir unten drin“, ist sich SVM-Coach Norbert Tillar der Situation bewusst.

Eigentlich können die Mesumer richtig gut Fußball spielen. Das haben sie nicht nur in der vergangenen Saison bewiesen, auch in der laufenden Spielzeit waren ansehnliche Leistungen dabei. Doch wer den SVM vor einer Woche bei der 0:2-Pleite gegen TuS Sinsen sah, wird den Kickern ganz sicher keinen guten Fußball bescheinigen. „Das war alles andere als in Ordnung, da hatte fast keiner Normalform. Das wissen die Spieler aber auch“, gibt sich Tillar kritisch.

Nun geht es am Sonntag gegen den Westfalenliga-Absteiger SV Dorsten-Hardt. Ausgerechnet jetzt gegen ein ambitioniertes Team, das in der vergangenen Saison noch höherklassig kickte – man könnte meinen, der Gastgeber sei Favorit. Doch in Dorsten-Hardt klaffen Anspruch und Wirklichkeit noch weiter auseinander. Aus dem Ziel, oben mitzuspielen, ist nichts geworden. Aktuell rangiert die Mannschaft sogar auf einem Abstiegsrang. „Fast alle Teams, die weiter unten stehen, hatte vorher niemand auf dem Zettel“, sieht Tillar die Gründe dafür in der sehr ausgeglichenen Liga. In Dorsten-Hardt soll ein Sieg her: „Drei Punkte wären extrem wichtig. Mit einem Unentschieden tritt man nur auf der Stelle.“

Die nackten Zahlen geben durchaus Anlass zur Hoffnung für das Auswärtsmatch. Denn: Auf gegnerischen Plätzen läuft es deutlich besser als vor eigener Kulisse. Da ist es vielleicht auch nicht schlecht, dass der Gastgeber auf eigenem Platz bisher fast gar nichts geholt hat. In fünf Heimspielen verloren die Hardter gleich vier Mal. Auch wenn sich Tillar von solchen Statistiken nicht beeinflussen lässt („Da kann man nichts drauf geben“), ist es trotzdem ein gutes Omen für den SVM.

Schlecht sind allerdings die zahlreichen Aufälle. Neben den Langzeitverletzten Simon Hirschberg und Ingo Kühs fällt Stammkraft Thomas Feldkämper aus. Henrik Nieweler und Stefan Gradert müssen mit muskulären Problemen ihr Comeback verschieben. Auch der Einsatz von Benjamin Brinkmann wackelt (Schleimbeutelentzündung).

Quelle: www.zeitungrheine.de

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