SVM 0:1 - Mesum trifft wieder mal das Tor nicht

SVM kassiert zweite Niederlage infolge

War beim einzigen Tor machtlos - Torhüter Max Schmalz
War beim einzigen Tor machtlos - Torhüter Max Schmalz

Liebe Mesumer,

leider konnte der SVM auch beim BV Brambauer-Lünen nicht punkten und verliert somit die Tabellenspitze so langsam aus den Augen.

Am Ende stand eine verdiente Niederlage zu buche und zum vierten Mal vorne anstatt hinten die Null. Im nächsten Heimspiel gegen Eintracht Ahaus muss der SVM den Bock mal wieder umstoßen, um nicht noch weiter durchgereicht zu werden.

Bericht MV:

In vier von fünf Rückrundenspielen blieb Fußball-Landesligist SV Mesum ohne eigenen Torerfolg. Für die ambitionierte Mannschaft von Norbert Tillar ist das zu wenig. Auch bei Abstiegskandidat BV Brambauer-Lünen hatten die Hassenbrock-Kicker nichts zu jubeln und mussten mit einer 0:1-Niederlage die Heimreise antreten.

Brambauer-Lünen - Vor allem das Auftreten seiner Mannschaft verärgerte den Trainer: „Einige Spieler rennen ihrer Form hinterher, das sollte uns arg zu denken geben.“ Der zu Beginn der Rückserie angepeilte dritte Rang ist nach der zweiten Niederlage in Folge in weite Ferne gerückt. „Nach oben brauchen wir im Moment nicht mehr schauen.“

Einiges ausgerechnet

Dabei hatten sich die auswärtsstarken Mesumer auf dem Kunstrasenplatz in der Lünener Glückauf-Arena einiges ausgerechnet, zumal Brambauer zuletzt gleich mit vier Niederlagen am Stück aufwartete.

Allerdings wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle zu keinem Zeitpunkt gerecht. „Der Rückstand war für uns der Hallo-Wach-Effekt. Erst danach haben wir angefangen, richtig Fußball zu spielen“, nörgelte Tillar.

Yilmaz erzielt Tor des Tages

Die nicht unverdiente Führung, gleichzeitig das Tor des Tages, erzielte Yihat Yilmaz. Er überwand SVM-Torwart Max Schmalz mit einem sehenswerten Schlenzer aus 25 Metern (59.).

Zuvor standen lediglich zwei Mesumer Möglichkeiten auf dem Chancenzettel. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel zwang Jan Lampen den BVB-Schlussmann Botta mit einem strammen Schuss zu einer Glanzparade. Nach der Pause fand auch Witali Ganske seinen Meister im starken Robert Botta (54.).

Der Rückstand diente zwar als Weckruf, allerdings war das Offensivspiel meist wenig zielführend. Wirkliche Gefahr entstand dadurch nicht. Die Versuche von Tobias Schütte-Bruns, Thomas Feldkämper und zwei Mal Lukas Göers verdienen allenfalls die Bezeichnung „Minichance“.

So ist die Niederlage am Ende nicht unverdient, zumal Brambauer-Lünen vor allem in Sachen Kampfkraft und Engagement deutliche Vorteile hatte. „Das ist ein Tag zum Vergessen. Mit einer solchen Leistung wird es schwer, in dieser Liga zu punkten, zumal die Gegner auch nicht einfacher werden. Wir müssen uns deutlich steigern“, meinte ein enttäuschter Norbert Tillar.

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