Norbert Tillar vor dem Duel mit Lünen: „Das ist schon etwas kurios“

"Verfolgerduell" im Hassenbrock

Auf den "Champ" muss der SVM leider verzichten
Auf den "Champ" muss der SVM leider verzichten

Rheine-Mesum - Die vergangenen Spiele liefen für den SV Mesum alles andere als schlecht. Doch der erhoffte Sprung in der Tabelle blieb trotzdem aus. Ein erneutes Erfolgserlebnis am Sonntag könnte dies ändern, denn nach oben fehlen eigentlich nur wenige Punkte. Dafür muss der Landesligist aber gegen den Lüner SV gewinnen, der unmittelbar hinter dem SVM lauert. Angepfiffen wird um 14.30 Uhr im Hassenbrock-Stadion.

Sieben Punkte aus drei Spielen sind eine gute Bilanz. Drei Zähler konnte der SVM davon sogar in Roxel holen, die bis dahin das heimstärksten Team der Liga stellten. Ein Unentschieden gegen Tabellenführer Hassel kann sich ebenfalls sehen lassen. Doch trotzdem ging es in der Tabelle nicht nach oben, sondern sogar einen Platz nach unten. „Das ist schon etwas kurios“, sagt Trainer Norbert Tillar, der mit dem achten Rang nicht zufrieden ist. Immerhin: Die oberen Plätze sind nicht in weiter Ferne. Zum Tabellendritten fehlen gerade mal drei Punkte.

Ein Aufeinandertreffen zwischen dem SVM und Gegner Lüner SV gab es vorher noch nicht. Und beinahe wäre es auch in dieser Saison nicht dazugekommen. Nur ein Punkt fehlte dem Lüner SV in der Vorsaison zu den Relegationsplätzen. Dann wäre es um den Westfalenliga-Aufstieg gegangen. Aber auch so blieb trotzdem nicht alles beim Alten. Zwar heißt die Spielklasse weiterhin Landesliga, seit dieser Saison kicken die Lüner aber nicht mehr in der dritten Staffel mit, sondern nun in der vierten.

Nicht nur wegen ihrer Vorgeschichte galten die Lüner als heißer Titelfavorit. „Die wurden von allen Trainerkollegen richtig hoch bewertet, betont Tillar. Doch unter den neuen Gegnern fand sich die Mannschaft von Mario Plechaty (früher FCE Rheine) bisher nicht wirklich zurecht. Der aktuell neunte Rang entspricht jedenfalls nicht den Erwartungen.

Aber: Der 2:1-Sieg gegen Emsdetten 05 am vergangenen Wochenende machte Eindruck. „Das wird ganz sicher nicht einfach“, sagt Mesums Trainer. Verzichten muss er auf David Rieke und Thomas Feldkämper, die beide angeschlagen sind. Dafür ist Stefan Gradert wieder fit.

Quelle: www.mv-online.de

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