Erster Test für Mesum gegen Schüttorf - Heute 20:30 Uhr im Jahnstadion

Erster Auftritt von Lukas Göers im SVM Outfit / Comeback von Peter Lakenbrink

Comeback nach langer Verletzungspause - "Pistol Piet" Lakenbrink
Comeback nach langer Verletzungspause - "Pistol Piet" Lakenbrink

Rheine-Mesum. Für Landesliga-Spitzenreiter SV Mesum ertönt heute Abend der Anpfiff zum ersten Testspiel im neuen Jahr, Gegner ist der FC Schüttorf 09. Allerdings kickt der Landesliga-Spitzenreiter nicht, wie zunächst geplant, am Abend zu Hause vor eigenem Publikum im Hassenbrock-Stadion, sondern auf Bitten der Gäste wurde die Partie kurzfristig auf den Kunstrasenplatz im Jahn-Stadion verlegt. Los geht es erst um 20.30 Uhr.

Die Schüttorfer hatten Bedenken, auf dem nun wirklich nicht mehr ganz taufrischen Tennenplatz in Mesum zu spielen, denn sie wollten fünf Tage vor ihrem ersten Meisterschaftsspiel kein unnötiges Risiko mehr eingehen. Für die Mannschaft von Trainer Christian Bouhier, ehemaliger Oberligaspieler beim VfB Rheine, geht es um viel, denn sie trifft als Tabellenvierter auf den Liganeunten BW Hollage. Allerdings liegen die Teams nur fünf Punkte auseinander.

SVM-Trainer Norbert Tillar freut sich auf diesen neuerlichen Vergleich mit den Schüttorfern, schließlich hat sein Team in Freundschaftsspielen mit diesem Gegner immer ziemlich gut ausgesehen. Das aber dürfte seinem Team heute ziemlich schwer fallen. „Schließlich haben wir erst zwei Trainingseinheiten hinter uns“, teilte Tillar mit, „und die eine haben wir zu einem Fitnesstest genutzt.“ Deren Ergebnisse jedoch waren recht erfreulich.

Beim sogenannten Cooper-Test versucht jeder, in einer Zeit von zwölf Minuten eine Maximalstrecke zurückzulegen. Ein wahres Konditionswunder in den Reihen des SV Mesum ist der Flügelflitzer Simon Hirschberg, der es auf stolze 3500 Meter brachte. „Aber selbst die letzte Gruppe hat noch 2700 Meter geschafft“, nahm Tillar erfreut zur Kenntnis.

Doch der SVM-Trainer weiß: „Es wird heute ganz sicher noch spielerisch einiges zu bemängeln geben.“ Die lange Winterpause müsse einfach ihre Spuren hinterlassen haben.

Zudem steht Tillar vor der Aufgabe, zwei „neue“ Spieler in sein Team zu integrieren. Lukas Göers wechselte in der Winterpause vom FCE zum SVM, und Peter Lakenbrink hat nach der verletzungsbedingten Pause von fast einem Jahr quasi ebenfalls den Status eines Neuzugangs. Letzterer soll sehr langsam aufgebaut werden, schließlich hatte er in seiner Karriere bereits den zweiten Kreuzbandriss zu verkraften. „Vermutlich werde ich ihn nach der Pause bringen“, kündigte der Coach an.

Der SV Mesum wird heute 16 Feldspieler aufbieten. Das Tor hütet Max Schmalz.

Quelle: www.mv-online.de / Dirk Möllers

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