Abwehr des TuS Sinsen ist äußerst stabil

SVM erwartet den TUS 05 Sinsen am Kirmessonntag im Hassenbrock

An ihm führt aktuell kein Weg vorbei - Sturmführer Witali Ganske
An ihm führt aktuell kein Weg vorbei - Sturmführer Witali Ganske

-pse- RHEINE-MESUM. Das Happy-End in der vergangenen Woche blieb aus. Bei den Sportfreunden aus Stuckenbusch – einer Mannschaft aus Recklinghausen – brachte ein Last-Minute-Gegentor den SV Mesum um den Sieg. Morgen geht es in der Landesliga erneut gegen ein Team aus dem Kreis Recklinghausen, TuS 05 Sinsen kommt an den Hassenbrock. Angepfiffen wird die Partie um 15 Uhr.

Die Gäste gehören zu den wenigen Teams, die noch keine zweistellige Zahl von Gegentoren kassiert haben. Doch genau das gleiche gilt für die geschossenen Tore. Das etwas kuriose Torverhältnis nach neun Spielen: 8:8.

Aber die Vorstellung in der Partie gegen die aufstrebende SpVg. Emsdetten 05 ließ aufhorchen. Denn dort schossen die Sinsener nicht nur ein Tor, sondern hielten den Kasten hinten sauber. Durchaus beachtlich angesichts der zuletzt haushohen Siege der 05er. „Wenn Emsdetten schon kein Tor gegen die schießt, dann zeigt das, dass es schwierig werden könnte“, meint Norbert Tillar, der mit Maik ter Beek zusammen den SV Mesum coacht.

Trotzdem will der SVM gerade zu Hause die zuletzt guten Leistungen bestätigen. „Ein Heimspiel wollen wir gewinnen, das ist ganz klar“, sagt Tillar. Dabei muss es angesichts der guten gegnerischen Defensive auch nicht unbedingt ein Kantersieg sein. „Mit einem 1:0-Sieg könnte ich wirklich gut leben.“

Beim 1:1 in Stukenbusch boten Tillar und ter Beek eine leicht veränderte Aufstellung. Der angeschlagene Mario Brinkmann wurde geschont, dafür rückte sein Namensvetter Benjamin Brinkmann in die Elf. Und der machte seinen Job mehr als gut, vor allem sein wichtiges Tor zum 1:0 hat bei seinen Trainern Eindruck hinterlassen. Damit bringt es der „Sechser“ nun schon auf drei Saisontore und bleibt eine Option für den Sonntag.

Die zweite Änderung in der vergangenen Woche stellt Lukas Göers dar, der für Ale xander Hollermann ins Team rückte. Ein Wechsel, der sich ebenfalls bezahlt machte. „Lukas hat wochenlang eher weniger Spielzeit bekommen und jetzt seine Chance erhalten, die er auch genutzt hat“, betont Coach Tillar.

Das Abschlusstraining wird entscheiden, wie die endgültige Startelf am Sonntag aussehen wird. Auch auf den anderen Positionen bieten sich viele Möglichkeiten, denn der Kader ist bis auf seine beiden Langzeitverletzten Ingo Kühs und Simon Hirschberg vollständig. Daher werden wieder einige Spieler an die „Zweite“ abgegeben.

Quelle: www.zeitungrheine.de

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